Die unterschiedlichen Wirkungen von missbräuchlich verwendeten Begriffen zu einer eigenständigen Wahrnehmungs- und Vorstellungsbildung; Fortsetzung, Dritter Teil

Worte und Aussagen transportieren ein inneres Willensmotiv des Menschen:

Bevor ich auf einige wenige Begriffe eingehe, die im besagten Zeitungsartikel falsch oder missbräuchlich verwendet wurden, erscheint es mir wichtig, auf einen sehr grundlegenden Unterschied hinzuweisen, der zwischen Persönlichkeiten wie Heinz Grill, Rudolf Steiner oder östlichen Eingeweihten, wie beispielsweise Sri Aurobindo besteht, zu Menschen, deren innerste Motive und Absichten noch nicht in einer gelebten, spirituellen Erfahrung gegründet sind.

In jeder äußeren Handlung, Tat und in jedem gesprochenen Wort, lebt ein innerer verborgener Wille, ein Motiv und eine Absicht. Diese sind oftmals mit dem Bewusstsein schwer zu erfassen. Aber in den Wirkungen der getätigten Handlungen und der ausgedrückten Worte nach außen, auf das Umfeld des Einzelnen, werden schließlich die tieferen Motive und verborgenen Willensabsichten deutlich. Deshalb ist es nicht nur schwierig, einen Menschen rein nur nach seinen getätigten Handlungen und gesprochenen Worten zu beurteilen, sondern man muss sogar sagen, dass man zu einer falschen Beurteilung gelangen wird, wenn die Auswirkungen von Handlungen und Worten auf das Umfeld, nicht beachtet werden.

Das gleiche Essen, das beispielsweise von zwei Personen zubereitet wird, mit den selben Zutaten, Substanzen, Gewürzen, denselben Gar- und Kochzeiten kann bei dem, der das Gericht zu sich nimmt, gegenteilige Wirkungen erzeugen. Neben den Gedanken und Gefühlen lebt auch die innerste Willenssubstanz und damit die bereits entwickelten unsichtbaren Fähigkeiten der Köche im Essen und diese wirken ebenso stark wie die physischen Beigaben selbst.

Spricht nun jemand wie Heinz Grill über ein seelisch-geistiges Phänomen, wie beispielsweise über jenes der Erleuchtung, wirken seine Worte und Beschreibungen gänzlich anders als bei einem Referenten, der aus einem angelesenen Wissen heraus über das gleiche Phänomen redet. Die eigenen Erfahrungen über eine Sache prägen eine innerste Substanz im Willen aus, es sind die urbildlichen Schöpferkräfte, mit denen ein Mensch nach außen wirkt. Wenn diese tiefe Substanz im Willen mangels reifer Erfahrungen noch fehlt, kann über die, nur an der Oberfläche bekannten Phänomene, naturgemäß rein spekulativ, intellektuell, theoretisch oder abstrakt erzählt werden. Die Wirkung auf die Zuhörer ist daher fundamental unterschiedlich. Diesen durchaus sehr interessanten Beobachtungen kann sich jemand widmen, der beispielsweise die Wirkungen von Manipulation und Suggestion tiefer ergründen möchte.

Der Guru-Prozess, das Gegenteil zum spirituell-sozialen Prozess

Als ein erstes Beispiel für die Wirkung eines missbräuchlich verwendeten Begriffes auf den Leser, kann der bereits in der Überschrift prangende Begriff des Guru dienen. Was wird durch den abwertend gebrauchten Guru-Begriff, der an dieser Stelle ganz gezielt gesetzt wurde, eigentlich suggeriert? Wie lautet der versteckte Vorwurf? Muss es sich nicht bei der beschriebenen Person des Guru, um einen, wenn auch geschickt konstruierten, Tyrannen handeln, der manipulativ und äußerst gefährlich ist?

Ist es nicht so, dass sich jemand, nach Lektüre des Zeitungsartikels, wie ein naives und vielleicht sogar ohnmächtiges Opfer von verborgenen und gefährlichen Missständen fühlen muss? Diesem verzerrten Guru-Begriff zufolge sind Menschen, die einem Guru anhängen solche, die dessen Aussagen selbst nicht überprüfen und hinterfragen, sondern diese gläubig oder vielmehr in einer Art Selbstaufgabe und Obrigkeitshörigkeit annehmen und dem Guru in allem bedingungslos nachfolgen. So, wie der Begriff in diesem Kontext von den Zeitungsschreibern und deren Auftraggebern gebraucht wird, zeigt er eine unmittelbare Verbindung zu einer vollkommenen und passiven Selbstaufgabe, im Sinne einer Opferrolle und blinden Autoritätsgläubigkeit. Auf der einen Seite steht der autoritative und allwissende Guru wie der kriminelle Täter und auf der anderen Seite gibt es Opfer, das sind Menschen, die scheinbar eine Autorität brauchen, die ihnen sagt, was sie tun sollen, was richtig und was falsch ist, was gut und was böse, weil sie selbst nicht denken und urteilen können und wollen.

Diese Art einer blinden Nachfolge, der Guru-Prozess, ist geradewegs jene Haltung, die wir heute sehr häufig antreffen. Jeder, der sich das Szenario des vergangenen Jahres einigermaßen objektiv anschaut sieht ganz deutlich, wie dem Bürger jegliches eigenständige Denken abgesprochen wird. Das Phänomen einer bedingungslosen Nachfolge von vielen Menschen, nach unlogischen, scheinbar willkürlich gesetzten und sich dauernd ändernden Vorgaben, wird deutlich sichtbar. Die Politik folgt den Machtinteressen einzelner Konzerne, die Medien verbreiten zahlreiche Suggestionen, allen voran die Angst vor dem Tod und viele folgen oder folgten den zahlreichen Vorgaben, Anordnungen und Empfehlungen passiv und unterwürfig, wie einem Negativguru, nach.

Interessanterweise lebt aber gerade mit Heinz Grill eine Persönlichkeit, die in jeder Hinsicht das genaue Gegenteil dieses gezeichneten Bildes eines verzerrten Gurus darstellt. Er lehrt, fördert und beschreibt in seinem gesamten, sowohl schriftlichen wie auch künstlerischen Werk, den eigenständig denkenden, fühlenden und wollenden Menschen, der jedes Phänomen durch die Schönheit einer eigenständig entwickelten Anschauungsbildung prüft und damit selbst zu objektiven Urteilen und einem selbstbestimmten und selbstverantwortlichen Handeln findet. (Siehe dazu auch den Beitrag „Wie können Impfschäden durch Spiritualität verhindert werden“ und das Video: „Coronaimpfung aus geistiger Sicht“, bei: http://www.heinz-grill.de)

Die von Heinz Grill entwickelte Idee eines „spirituell-sozialen Prozesses“ erscheint als das exakte Gegenbild zu dem nunmehr andeutungsweise skizzierten Guru-Prozess, wie er heute durch die Macht der Lügen, Suggestionen und Projektionen, so gut wie überall besteht und vorherrscht. Aus diesem Grunde erscheint gerade diese neue Gedankeninspiration so sehr hoffnungsvoll und zukunftsweisend.

Wie kann man sich einen sozialen Prozess vorstellen? Ein sozialer Prozess findet zwischen zwei oder mehreren Personen immer dann statt, wenn sie an der gleichen Sache arbeiten, somit denkend tätig sind und sich mit ihren gewählten Themen und Inhalten in einem regelmäßigen Austausch befinden. Durch das miteinander Arbeiten und Gestalten an der gleichen Sache können, im Laufe der Zeit, für diese Projekte auch gemeinsame Ziele und Inhalte gefunden werden. Dies geschieht aber im Idealfall ganz ohne Willensübergriffe und gegenseitiger emotionaler Beeinflussung. Gemeinsame Ziele entstehen vielmehr im Laufe der Auseinandersetzung aus dem Wesen der Sache selbst. Durch den fortschreitenden sozialen Prozess kann eine erste Annäherung, der anfangs noch unterschiedlichen Meinungen, Gefühle und Willensverhältnisse, der einzelnen Menschen entstehen.

Eine Erweiterung dieses sozialen Prozesses bildet der „spirituell-soziale Prozess“, der von Heinz Grill als Gedanke und als zukunftsweisende Inspiration erstmals bei seinem Neujahrsvortrag am 31. 12. 2009, ausgedrückt und kommuniziert wurde. (Siehe Der Yoga und das Reich der Verstorbenen, Synthesia-Verlag, Seite 46/47). Die Erweiterung lebt wohl hauptsächlich darin, dass jene Ziele und Inhalte, welche die Menschen verbinden, spirituelle und damit universal gültige Gedanken sind, die in den gemeinsamen Dialog und in das gemeinsame Projekt hereingeführt werden. Diese Bemühungen setzen, wenn sie erfolgreich sind, sowohl für jeden einzelnen am Prozess beteiligten Menschen, als auch für die Mitmenschen, die Welt und den Kosmos, neue Licht- und Wärmekräfte frei. Daher wird dieser Prozess von Heinz Grill in späteren Ausführungen auch als der eigentliche „Ich-Werde-Prozess“ des Menschen, als sein „Herzensprozess“ bezeichnet. Eine sehr ausführliche Darstellung über diesen ersten von drei weiteren geschilderten Prozessen für eine seelisch-geistige Entwicklung des modernen Menschen der Zukunft, findet sich in seinem Werk, Das Wesensgeheimnis der Seele, Stephan Wunderlich Verlag, Seite 170-227.

Für das Gelingen des spirituell-sozialen Prozesses scheint jedenfalls das eigenständig entwickelte, logische und sachlich-konkrete Denken eine Grundvoraussetzung zu sein. Der vorher geschilderte Guru-Prozess, der mittels Manipulation und einem passiven Übernehmen von fremden Suggestivmeinungen wirkt, ist also geradewegs das genaue Gegenteil eines sozialen Prozesses. Der Bürger unserer Zeit, dem ein eigenständiges Denken und Urteilen weitestgehend abgesprochen wird, kann sich nur als ein machtloses und ohnmächtiges Opfer der Verhältnisse fühlen, die von wenigen Reichen und Mächtigen bestimmt werden. Durch die Wirkungen des Guru-Prozesses bleibt der Einzelne klein und ist nicht, seinen geistigen Möglichkeiten gemäß, der schöpferisch werdende und gestaltende Mensch. Dadurch verliert jener Zeitgenosse zunehmend nicht nur den Bezug zu den Themen, Dingen und Arbeiten die ihn in seinem Alltag umgeben, sondern auch den Bezug zu sich selbst und zu seinen Mitmenschen.

Der Herzensprozess ist eine von einer inneren Entscheidung und damit von einem persönlichen Zentrum ausgehende Hinwendung zur Welt. Lügen, Suggestionen und Projektionen verhindern durch ihren, die Integrität des Menschen zerstörenden Einfluss, das Werden dieses individuellen, als christlich-geistig zu bezeichnenden und damit spirituellen Zentrums im Menschsein. Heinz Grill beschreibt das entwickelte Herzzentrum des Menschen wie einen Ruhepol mit gleichzeitiger Offenheit und Empathiefähigkeit nach außen. Es ist das Werden dieses Zentrums aber von großer Eigenaktivität gekennzeichnet. Jener, in seinem Gedankenleben aktiv werdende Mensch, beginnt alle Phänomene, das sogenannte Gute und das sogenannte Böse, eigenständig zu erforschen und er wird in der Folge auch jene tieferen Empfindungen ausprägen, die dem Wesen der Sache genau entsprechen.

Ein Experte für Lichtnahrung? Oder, „Ernährung und die gebende Kraft des Menschen“

Um gleich zu einer weiteren Falschbehauptung über Heinz Grill zu kommen, wie sie im Zeitungsartikel zu lesen ist, sei der „Experte für Lichtnahrung“ erwähnt. Was soll dem Leser mit einer solchen falschen Tatsachenbehauptung wiederum suggeriert werden? Vielleicht soll beim Leser der Eindruck entstehen, dass das, was Heinz Grill empfiehlt, sehr gefährlich ist und sogar zum Tode führen kann?

Heinz Grill ist jedenfalls ein Mensch, der sehr gerne und sehr viel isst. Daneben ist Heinz Grill tatsächlich ein Experte, nämlich wenn es darum geht, die geistigen Hintergründe einer Sache und deren metaphysische Wirkungen zu erforschen, zu erkennen und zu beschreiben. Die sogenannte Lichtnahrung bewirkt jedenfalls, seinen geisteswissenschaftlichen Studien zufolge, eine Abschattung und Dunkelheit in der Aura der Menschen. Warum kommt gerade diese gegenteilige Wirkung zustande? Einer der Zusammenhänge ist jener, wonach jede Bemühung, sich mit einem Phänomen, das man nicht gerne bei sich selbst haben möchte, das man daher geneigt ist, in den Hintergrund zu drängen oder nach außen zu projizieren, darin endet, dass genau jenes ungewollte Wesen im eigenen Inneren aufersteht. Auf das Beispiel mit der Lichtnahrung bezogen würde das eben folgerichtig bedeuten, dass der Einzelne, der rein und licht bleiben möchte und deshalb auf die möglichen Verunreinigungen, die durch die Nahrungsaufnahme entstehen könnten verzichtet, geradewegs eine Dunkelheit bei sich selbst erzeugt.

Ein weiterer interessanter Zusammenhang in Bezug auf die Lichtnahrung ist jener, dass bei einem gänzlichen Verzicht auf jegliche Nahrung die aktive Auseinandersetzung mit den physischen Stoffen der Lebensmittel fehlt. Eine bewusst getätigte Wahrnehmungs- und Anschauungsbildung zur Ernährung, würde neue Licht- und Wärmekräfte im Menschen erzeugen.

Heinz Grill beschreibt, dass diese lebendigen Kräfte eben gar nicht unmittelbar aus den physischen Stoffen selbst hervorkommen, auch nicht unmittelbar aus dem Sonnenlicht, sondern sie werden durch den Menschen, der lernt seine geistigen Fähigkeiten zu gebrauchen, selbst erzeugt und hinzugefügt. Das Licht und die Wärme werden demnach durch die Eigenaktivität des menschlichen Bewusstseins erzeugt und nicht nur durch ein rein passives Aufnehmen des Lichtes.

Weitere interessante Aspekte und zahlreiche Möglichkeiten und Anregungen, wie sich der Einzelne auf praktisch-konkrete Weise mit der geistigen Bedeutung der Nahrung auseinandersetzen kann, finden sich in dem sehr ästhetisch gestalteten Buch von Heinz Grill, Ernährung und die gebende Kraft des Menschen, Stephan Wunderlich Verlag. Der häufig gelehrte Grundsatz: „Der Mensch ist das, was er isst“, wird von Heinz Grill dahingehend erweitert, dass er lauten könnte: “ Der Mensch ist so, wie er sich zur Nahrung in Beziehung setzt“. Niemand kann sich, laut Heinz Grill, Glück und Zufriedenheit einfach nur eressen.

Ein „autodidaktischer Heiler“? Oder: Die Gesundheitsfrage des Menschen ist seine Entwicklungsfrage

Wie die Zeitungsschreiber auf den Begriff des „autodidaktischen Heilers“ und auf diese weitere falsche Behauptung kommen, ist mir ebenfalls gänzlich unverständlich und deutet wohl auf ihre unzureichend getätigten Recherchen hin. Ansonsten kann doch eine solche, doch recht abwertende Formulierung, nur aus einer gewissen Böswilligkeit heraus verwendet werden, um einen Menschen bewusst zu beleidigen, zu diskreditieren und aus dem fachlichen Dialog auszugrenzen.

Heinz Grill ist, um es einmal der Richtigkeit halber an dieser Stelle anzuführen, ausgebildeter anthroposophischer Heilpraktiker mit jahrelanger praktischer Erfahrung. Gleich nach seiner Prüfung hat er eine eigene Praxis eröffnet. Gerade auf dem weiten Gebiet von Gesundheit und Krankheit sind seine, aus geistiger Schau stammenden, Forschungsergebnisse eine wichtige Bereicherung für die anthroposophische Medizin. Sie werden daher auch von vielen seiner Fachkollegen sehr wertgeschätzt. Zahlreiche Erkenntnisse, die auch von Rudolf Steiner in seinem umfassenden medizinischen Werk beschrieben sind, finden durch die Arbeit von Heinz Grill sowohl eine Bestätigung als auch eine Erweiterung und Ergänzung. Das anthroposophische Menschenbild ist ein erweitertes Menschenbild, denn es bezieht eine seelisch-geistige Dimension des Menschen mit ein. Daher setzt die anthroposophische Medizin naturgemäß in Diagnose und Therapie weiter an, sodass sich tiefergreifende Heilerfolge einstellen können.

Gerade auch bei der unterstützenden Behandlung der Krebskrankheit konnten durch die Arbeit von Heinz Grill erstaunliche Erfolge bei Patienten eintreten. Seinen Erfahrungen zufolge setzt eine ganzheitliche, auch die seelisch-geistige Dimension umfassende Heilung des Menschen, ganz zentral bei seiner möglichen Entwicklungsfrage an. Die Bereitschaft zu einem nächsten, realisierbaren Entwicklungsschritt ist eine notwendige Voraussetzung für eine Heilung im ganzheitlichen Sinne. Wer an seinem bisher errungenen Standpunkt verweilen möchte, beispielsweise aus Angst vor neuen Perspektiven oder vor Änderung seiner Gewohnheiten, wird bei einer Krankheit wohl ausschließlich auf die Behandlung von Symptomen setzen.

In einem seiner wohl grundlegendsten Werke, Kosmos und Mensch, Stephan Wunderlich Verlag, beschreibt Heinz Grill nicht nur für Mediziner, sondern für alle, an einer seelisch-geistigen Entwicklung interessierten Personen, die menschliche Anatomie und Physiologie aus erweiterten, metaphysischen Zusammenhängen und aus einer geistigen Sichtweise. Zahlreiche Beispiele für unterschiedliche Körperübungen aus dem, von Heinz Grill entwickelten „Neuen Yogawillen“, und verschiedene Seelenübungen die sich bestens zur eigenständigen, mentalen und körperlichen Auseinandersetzung eignen, bereichern die fachlichen Inhalte.

Ein Bergführer der Touristen führt“? Oder: Erstbegeher zahlreicher neuer Routen im Fels?

Leider hat das Autorenteam auch bei dieser Behauptung gänzlich daneben gegriffen und gibt Heinz Grill die Berufsbezeichnung des Bergführers. Das ist einfach schlichtweg falsch. So wie der Beruf des Heilpraktikers einer Ausbildung und einer abschließenden Prüfung bedarf, so verhält es sich auch mit dem Beruf des Bergführers. Andernfalls würden sich die Touristen wohl bedanken… Oder soll auch mit dieser, durchaus etwas legeren Redewendung innerhalb des Zeitungskrimis, ganz gezielt etwas suggeriert werden? Verantwortungslosigkeit vielleicht? Oder Gefährlichkeit? Dieser Eindruck muss bei mir unweigerlich entstehen, wenn pausenlos Begriffe missbräuchlich verwendet werden und falsche Tatsachenbehauptungen über angebliche Berufe unterstellt werden, beziehungsweise Heinz Grill der tatsächliche Beruf abgesprochen wird!

Den Tatsachen entsprechend muss erwähnt werden, dass Heinz Grill seit seiner Jugend ein Ausnahmekletterer ist. Er kennt viele deutsch- und italienischsprachige Bergsteiger, darunter auch Bergführer, mit denen er sich gerne austauscht. Es gibt auch gemeinsame Projekte von Erstbegehungen, denn der Pionier und frühere Alleingänger Heinz Grill, teilt mittlerweile seine Erfahrungen mit vielen anderen, von der Natur, den Bergen und dem Klettersport begeisterten Menschen.

Etwa in der Zeit um die Jahrtausendwende hat Heinz Grill damit begonnen, neue Routen im Fels zu erschließen. Bis zum heutigen Tag sind mindestens an die 170 neu erschlossene Routen im italienischen Sarcatal und in den Dolomiten entstanden. Die empfindungsfreudigen, schönen und rhythmisch gestalteten Kletterrouten von Heinz Grill sind ein Beitrag zu einer neuen Kletterkultur. Zahlreiche Wiederholer erfreuen sich an den Routen, italienische Bergkameraden treffen sich gerne mit Heinz Grill zum fachlichen und vor allem philosophischen Austausch, zum Beispiel über Themen wie: „Die Werte im Bergsteigen“.

Für Interessierte gibt es auch zu diesem Lebensgebiet Fachliteratur von Heinz Grill. Als ein Beispiel von mehreren seiner Bücher zum Thema Berge und Bergsport sei der Kletterführer, Klettertouren im Sarcatal, Idea Montagna, erwähnt. Die Erzählungen über erste Versuche von Neubegehungen mit seinen Kletterkameraden in einsamen südlichen Felswänden, werfen ein Licht auf die Liebe des Autors zu den Bergen, ihren unterschiedlichen Gestalten, Formen und Farben und seinem Bedürfnis, durch menschliche Kulturarbeit und eigene Gestaltung, diese naturgegebene Schönheit noch zu erheben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: