Die Erfahrung eines kosmischen Lebensgefühls beim Wandern und seine tiefere Bedeutung für die Gesundheit

Der Begriff eines kosmischen Lebensgefühls wurde von Heinz Grill geprägt. Auf die Atmung bezogen bedeutet er soviel wie das Erleben und das reale Empfinden von Lebendigkeit, Weite, Rhythmus und Fülle im Atemstrom.

Leichter vorstellbar wird dieses Erleben, das sich auf die gesamte Gemütslage auswirkt, wenn man sich im Gegensatz dazu Gefühle der Einschränkung, der Einschnürung bis hin zu Erstickungsgefühlen vorstellt, wie man sie beim Tragen der Maske heute sehr leicht erleben kann.

Ein kosmisches Lebensgefühl ist dem modernen Menschen schon längere Zeit erschwert zugänglich. Der moderne Bürger unserer Zeit erlebt sich nicht unbedingt leicht, weit, frei und mit rhythmisch fließendem Atem. Eher spürt der Einzelne bestimmte Schweregefühle, auch ein Gefühl der Enge und eine Neigung zum Rückzug sind sehr auffallend. Die Maßnahmen rund um die Eindämmung des Coronavirus wirken im Zusammenhang mit diesen Beobachtungen fast wie ein äußeres Erscheinungsbild für innere Prozesse, für bestimmte enge Gemütszustände, die sich schon längere Zeit in den Menschen wie schleichend vorbereitet haben.

Das Problem für die Gesundheit, welches durch das Tragen der Masken entsteht, zeigt sich vor allem in der Einschränkung einer ausreichenden Zufuhr von Sauerstoff. Der Sauerstoff ist unter anderem für die Eiweißbildung von großer Bedeutung. Jeder menschliche Organismus bildet sein eigenes, individuelles Protein aus den verschiedenen Eiweißen, die dem Körper durch die Nahrung zugeführt werden. Für den gesunden Eiweißstoffwechsel und damit für das Bilden des ureigenen individuellen Eiweißes, benötigen die Zellen ausreichend Sauerstoff. Fehlt dieser, fallen feinste Giftstoffe an. Durch das Entstehen von Toxinen im Zellgewebe schwächen sich in der Folge auch die natürlichen Abwehrkräfte des Menschen.

Ebenfalls interessant erscheint in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass das individuelle Protein jedes Menschen auch eine Art von physischem Träger für seine Individualität darstellt. Je weniger spezifisch daher und das auf Grund von Sauerstoffmangel, die durch die Nahrung zugeführten Fremdeiweiße zu dem eigenen Protein umgewandelt werden können, umso mehr verliert sich das Individuelle. Die Menschen werden gleichförmiger, fast ähnlicher, wie im Sinne einer Masse. Es ist vorstellbar, dass sich das Lebensgefühl eines Massenmenschen doch wohl sehr von dem, ehemals recht natürlich vorhandenen, kosmischen Lebensgefühl unterscheiden dürfte.

Ebenso leicht vorstellbar ist sicherlich die Tatsache, dass geradewegs beim Wandern, bei Bewegung in frischer Luft, nicht nur genügend Sauerstoff aufgenommen werden kann, sondern dass durch das Erleben von vielen Sinneseindrücken ein anderes Lebensgefühl entstehen wird. Vor allem beim Bergwandern erlebt der Mensch zahlreiche Eindrücke. Die unterschiedlichen Lichtwirkungen in der Natur, die Weite des Firmaments und die Gefühle der Freiheit und der Unabhängigkeit werden zu realen Erlebnissen und das vor allem dann, wenn er höher steigt!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: